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Wahlbergstraße 1, 37170 Uslar, Deutschland
Uslar, Niedersachsen 37170

Schnes kleines Museum, das sich mit dem Bergbau im Solingen befasst.

Absolut zu empfehlen. Der Themenbereich schliet auch weitere sdniederschsische Kalibergwerke mit ein.

Tolle Fhrung von sehr engagiertem Museumsvereinsmitglied.Eintritt 2, Fhrung inclusive. Eher was fr interessierte Erwachsene.

Das Museum zeigt, wie es war mit dem hiesigen Kalibergbau. In den Rumen der alten Volpriehuser Dorfschule und alles mit einer erstklassigen Museumsfhrung! Dieser verlassene Ort wei viele Geschichten zu erzhlen: an eben dieser Stelle bohrten die Menschen einen Schacht. Eintausend Meter tief in die Erde. Aus dieser fast infernalischen Tiefe gewannen sie das als weie Gold geschtzte Salz. Die ganze Umgegend, von Ertinghausen im Osten, bis Volpriehausen im Westen, profitierte hiervon. Einen weiteren wirtschaftlichen Auschwung erfuhr die Region mit dem Anschluss ans reichsweite Eisenbahnnetz. Auch in den 1890-er Jahren gruben sie auch den tausend Meter langen Bollerttunnel, durch den noch heute die Zgel durchs Land rollen.Bereits in den dreiiger Jahren des zwanzigsten Jahrunderts wurde der Salzabbau durch die eindringenden Wasser unwirtschaftlicher. Da geriet das Bergwerk ins Fadenkreuz der Militrs. Die Wehrmacht lagerte Sprengstoff, Granaten und andere Munition in den weiten Stollen.In der dazu gehrenden Heeresmunitionsanstalt verrichteten abertausende Kriegsgefangene und Hftlinge des Konzentrationslagers Moringen unmenschliche Sklavenarbeit. Auerdem verbrachte man ungezhlte Kunst- und Kulturgter aus dem Kreis Northeim und Gttingen zum Schutz vor Fliegerangriffen unter die Erde. Sogar die (Propaganda) Wunderwaffe der Nazis, die V-2-Rakete, wurde in den letzten Kriegsmonaten in der Nhe stationiert, nachdem sie die Hhlen der Todesfabrik Dora-Mittelbau verlassen hatten. Doch das ist eine andere Geschichte.Nicht lange nach der Befreiung unserer Heimat, im April 1945, geschah das Unglck: das verwaiste Sprengstofflanger lockte natrlich auch Plnderer an. Unter nie ganz aufgeklrten Umstnden erschtterte eine riesenhafte Explosion das ganze Land, wodurch das Bergwerk regelrecht absoff und mit ihm, nein, nicht das Bernsteinzimmer - kostbarerer Kunstschtze gingen hier der Welt verloren.Nach und nach wurden die Frderanlagen zurckgebaut, das Bergwerk verschlossen. Nicht mehr viel als diese Geschichten sind uns geblieben vom alten sollinger Kalibergwerk Wittekind-Hildasglck.

Super Fhrung

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Kalibergbaumuseum — Museum in Uslar

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Kalibergbaumuseum

Museum at Wahlbergstraße 1, 37170 Uslar, Deutschland. Hier finden Sie detaillierte Informationen zu Kalibergbaumuseum: Adresse, Telefon, Fax, Öffnungszeiten, Kundenbewertungen, Wegbeschreibungen und mehr.

Bewertung

5
/
5
Basierend auf 5 Rezensionen

Kontakte

Kategorie:
Bundesland:
Niedersachsen
Adresse:
Wahlbergstraße 1, 37170 Uslar, Deutschland.
Stadt:
Uslar
Postleitzahl:
37170

Über die Kalibergbaumuseum

Kalibergbaumuseum ist eine deutsche Museum mit Sitz in Uslar, Niedersachsen. Kalibergbaumuseum befindet sich in der Wahlbergstraße 1, 37170 Uslar, Deutschland.


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ALLE Bewertungen über Kalibergbaumuseum

  • Ralf Müller Fotograf
    Hinzugefügt am 11.09.2017
    Schnes kleines Museum, das sich mit dem Bergbau im Solingen befasst.
  • Christian Falke
    Hinzugefügt am 04.09.2017
    Absolut zu empfehlen. Der Themenbereich schliet auch weitere sdniederschsische Kalibergwerke mit ein.
  • Dirk Chojetzki
    Hinzugefügt am 04.09.2017
    Tolle Fhrung von sehr engagiertem Museumsvereinsmitglied.Eintritt 2, Fhrung inclusive. Eher was fr interessierte Erwachsene.
  • gecko
    Hinzugefügt am 13.05.2018
    Das Museum zeigt, wie es war mit dem hiesigen Kalibergbau. In den Rumen der alten Volpriehuser Dorfschule und alles mit einer erstklassigen Museumsfhrung! Dieser verlassene Ort wei viele Geschichten zu erzhlen: an eben dieser Stelle bohrten die Menschen einen Schacht. Eintausend Meter tief in die Erde. Aus dieser fast infernalischen Tiefe gewannen sie das als weie Gold geschtzte Salz. Die ganze Umgegend, von Ertinghausen im Osten, bis Volpriehausen im Westen, profitierte hiervon. Einen weiteren wirtschaftlichen Auschwung erfuhr die Region mit dem Anschluss ans reichsweite Eisenbahnnetz. Auch in den 1890-er Jahren gruben sie auch den tausend Meter langen Bollerttunnel, durch den noch heute die Zgel durchs Land rollen.Bereits in den dreiiger Jahren des zwanzigsten Jahrunderts wurde der Salzabbau durch die eindringenden Wasser unwirtschaftlicher. Da geriet das Bergwerk ins Fadenkreuz der Militrs. Die Wehrmacht lagerte Sprengstoff, Granaten und andere Munition in den weiten Stollen.In der dazu gehrenden Heeresmunitionsanstalt verrichteten abertausende Kriegsgefangene und Hftlinge des Konzentrationslagers Moringen unmenschliche Sklavenarbeit. Auerdem verbrachte man ungezhlte Kunst- und Kulturgter aus dem Kreis Northeim und Gttingen zum Schutz vor Fliegerangriffen unter die Erde. Sogar die (Propaganda) Wunderwaffe der Nazis, die V-2-Rakete, wurde in den letzten Kriegsmonaten in der Nhe stationiert, nachdem sie die Hhlen der Todesfabrik Dora-Mittelbau verlassen hatten. Doch das ist eine andere Geschichte.Nicht lange nach der Befreiung unserer Heimat, im April 1945, geschah das Unglck: das verwaiste Sprengstofflanger lockte natrlich auch Plnderer an. Unter nie ganz aufgeklrten Umstnden erschtterte eine riesenhafte Explosion das ganze Land, wodurch das Bergwerk regelrecht absoff und mit ihm, nein, nicht das Bernsteinzimmer - kostbarerer Kunstschtze gingen hier der Welt verloren.Nach und nach wurden die Frderanlagen zurckgebaut, das Bergwerk verschlossen. Nicht mehr viel als diese Geschichten sind uns geblieben vom alten sollinger Kalibergwerk Wittekind-Hildasglck.
  • Olaf Henne
    Hinzugefügt am 02.12.2018
    Super Fhrung
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